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RHC Ostercamp 2017

In der zweiten Woche der Osterferien organisierte der RHC Recklinghausen zum zweiten Mal nach 2014 ein Feriencamp für den eigenen Nachwuchs. Dank der hervorragenden Organisation durch Jugendleiterin Jessica Haubrock, unterstützt von zahlreichen helfenden Eltern, konnte sich das Trainerteam dabei hauptsächlich auf den sportlichen Part konzentrieren.
An drei Tagen fanden jeweils zwei Trainingseinheiten statt. Geleitet wurde das Training von Nicole Hambuch, Martin Richter und Frank Teelen, die dabei von Annika Nohlen und Anna- Lena Behrens unterstützt wurden. Zudem fand unter der Leitung von Corina Korte und Dennis Jakubiak ein spezielles Torwarttraining statt.
Am Nachmittag ging es zum Schwimmen ins Wananas, bzw. ins Jugendcamp Haard, wo man den Nachmittag an frischer Luft und am Lagerfeuer (Stichwort: Stockbrot und Marshmallows) verbrachte, ehe man spät abends KO ins Bett fiel.
Nach drei anstrengenden, aber lustigen Tagen war die Begeisterung bei allen Beteiligten groß und es kamen schon die ersten Fragen, wann es das nächste Camp geben wird. Dabei geht die Tendenz wohl eher Richtung Sommercamp, da die eher schlecht geheizten Hütten doch etwas kalt waren.

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RHC gewinnt zum Jahresabschluss in Calenberg

Anfang Dezember bekamen wir kurzfristig eine Einladung vom SC Bison Calenberg für ein internationales Freundschaftsturnier für die Jahrgänge 2004 und jünger. Innerhalb weniger Stunden hatten wir genügend Spieler zusammen und konnten zusagen. Da die genaue Teilnehmerzahl lange nicht klar war, mussten wir lange auf weitere Infos warten und bekamen den Spielplan erst am Vorabend des Turniers.

Kurz nach Weihnachten machte sich also eine gemischte Mannschaft aus U15/U13 und U11 auf den Weg Richtung Hannover. Leider musste Nico krankheitsbedingt kurzfristig absagen. Von den insgesamt 8 Teilnehmern waren uns nur der SC Bison Calenberg und der RC de Lichtstad bekannt. Da beide in der anderen Gruppe spielten hatten wir es nur mit neuen, unbekannten Gegnern zu tun. In der Gruppe B trafen wir auf SC Motor Falkensee (Nähe Berlin) und Israel 4 und 1.

Falkensee trat sehr defensiv an, zudem bissen wir uns an dem sehr großen Torwart den einen oder anderen Zahn aus. Ein Torerfolg ließ trotz deutlicher Überlegenheit lange auf sich warten. Falkensee kam durch einige Konter gefährlich vor unser Tor, aber beide Torhüter zeigten über den gesamten Turnierverlauf gewohnt gute Leistungen und erlaubten Falkensee zunächst keinen Torerfolg. In der zweiten Hälfte platzte endlich der Knoten und man schoss eine beruhigende Führung heraus. In der Schlussphase kam Falkensee noch zum verdienten Ehrentreffer, der den 6:1 Erfolg aber nicht mehr gefährdete.

Der nächste Gegner hieß Israel4 und war im Schnitt einen Kopf größer als unsere Jungs und Mädels. Aber auch diesmal waren wir die bessere Mannschaft und gewannen verdient mit 3:0.

Damit standen wir aufgrund der anderen Ergebnisse bereits als Gruppensieger fest und das abschließende Spiel gegen Israel 1 hatte nur noch statistische Bedeutung. Trotzdem wollten wir gegen die jüngste Mannschaft des Turniers als Sieger vom Feld gehen. Die junge Truppe aus Nord- Jerusalem zeigte sich technisch und läuferisch stark. Diesmal waren aber ausnahmsweise mal wir körperlich überlegen. Aber erneut bissen wir uns am gegnerischen Torwart, der zwei Köpfe größer war, wie der Rest seiner Mannschaft,  die Zähne aus. So mussten wir uns mit einem 1:1 zufrieden geben.

Nach dem Abendessen ging es dann in die Wohnung, die uns von der Familie Johansson zur Verfügung gestellt wurde. Die Heizung funktionierte wunderbar und alle hatten es muckelig warm.

Pünktlich um 7 Uhr wurde der Trainer durch Lärm geweckt. Ein Anschiss war fällig, aber es stellte sich heraus, dass alle noch friedlich schliefen und der Lärm vom SC Falkensee aus der Nachbarswohnung kam. Also wieder hingelegt und noch eine Runde geschnarcht. Gegen 9 Uhr machten wir uns dann auf den Weg zur nahe gelegenen Halle, um zu frühstücken.

Um 11 Uhr sollten wir eigentlich unser Halbfinale gegen Israel 3 spielen, aber wir waren etwas hinterm Zeitplan und so spielten wir erst um 12 Uhr. Israel 3 war ähnlich wie Israel 4 zwar größer, aber technisch unterlegen. Zur Halbzeit lagen wir noch zurück, aber in der zweiten Hälfte konnten wir das Ergebnis drehen und zogen mit einem 4:2 ins Finale ein.

Gegner war hier Israel 2. Und hier trafen wir auf den besten Spieler des gesamten Turniers. Durch unsere mannschaftliche Geschlossenheit hatten wir  Yarin Vizman von Israel 2 aber größtenteils gut unter Kontrolle. Ganz ausschalten ließ er sich aber nicht und wir mussten erneut mit einem Rückstand in die Pause gehen.
In der zweiten Halbzeit rächte sich aber die etwas ruppige Gangart der Israelis. Das Teamfoulkonto war schnell gefüllt, hinzu kam eine blaue Karte. Die Direkten konnten diesmal sicher verwertet werden und der RHC konnte das Spiel drehen. Israel drückte jetzt aufs Tempo und verkürzte durch einen abgefälschten Schuss auf 5:4. Als wenig später ein Abwehrspieler Israels den Ball auf der Torlinie mit dem Fuß stoppte hieße es aber erneut Penalty für den RHC. Wieder wurde sicher verwandelt und diese 6:4 Führung ließ man sich nicht mehr nehmen. Somit ging der RHC in einem hart umkämpften Spiel als Sieger vom Platz. Bemerkenswert auch, wie sie auf die lautstarke Anfeuerung der zahlreichen Israelis für ihr Team reagierte.

Was bleibt noch zu sagen…

Der Trainer Israels war mit einigen Schiedsrichterentscheidungen nicht einverstanden und zeigt dies nach dem Finale auch deutlich. Mir gab er aber sofort die Hand und bei der Siegerehrung hat er Größe gezeigt und sich bei allen für sein Verhalten entschuldigt.

Ich war erstaunt über das teilweise hohe Niveau des israelischen Rollhockeys. Der eine oder andere würde zumindest in Deutschland zu den Besten gehören. Besonders die Jüngsten zeigten eine beeindruckende Leistung.

Schiedsrichter. Die Schiedsrichter ließen sehr viel durchgehen(Fuß, Ball gespielt mit Knie auf dem Boden im Strafraum, Schläger von hinten in die Beine), was für uns ein Nachteil war, da wir, wie ich finde, eher fair spielen (Die Teamfoulrate im Finale von 1:10+x spricht dafür). Im Turnierverlauf haben wir aber gelernt auch mal dagegen zu halten, was den Gegnern dann teilweise nicht schmeckte. Im Finale hatten wir einen Schiedsrichter, der konsequent gepfiffen hat, was für Israel 2 bei der teils ruppigen Gangart naturgemäß ein Nachteil war. Aber Regeln sind nun mal Regeln…
Ich möchte aber nicht unerwähnt lassen, dass es hauptsächlich neue Schiedsrichter oder Anwärter waren, die natürlich auch noch lernen müssen.

Schusstechnik. Leider versuchen viele Spieler ihre noch nicht vorhandene Schusstechnik auszugleichen, in dem sie mit dem Schläger unter den Ball schlagen. Der Ball bekommt dadurch eine gefährliche Flugbahn und fliegt oft in Kopfhöhe. Zu hohe Bälle wurden zwar konsequent abgepfiffen. Das verhindert aber nicht, dass Bälle trotzdem auf diese Art geschossen werden. Größere Verletzungen blieben zum Glück aus.

Wir haben wieder sehr viele Erfahrungen gesammelt und einen weiteren Schritt nach vorne gemacht. Nach vielen 2. und 3. Plätzen war dies unser erster Turniersieg überhaupt.

Wir konnten das Turnier nutzen um neue Kontakte zu knüpfen. Mal sehen, wohin die nächste Reise geht, oder wer uns demnächst besucht.

Wir hatten große Probleme mit den gegnerischen Torhütern, die bis auf wenige Ausnahmen sogar größer als Maxi waren. Unsere hohen Bälle waren meist eine sichere Beute für die Fanghand. Der Rat des Trainers es mal flach zu probieren wurde meist ignoriert.

Alte Geschichten. Vor etwa 20 Jahren habe ich zuletzt an einem Turnier in Calenberg teilgenommen. Damals noch als aktiver Spieler. Damals mit an Bord war unser Betreuer Marian Piechota, den alle nur als Al Bundy kannten. Und auch nach fast 20 Jahren gibt es in Calenberg noch viele, die ihn in guter Erinnerung haben.

Last but not least: Ich und mein Holz…

Die Schläger geschwungen haben diesmal:

Im Tor: Annabell(U15) und Maxi(U13) (eigentlich egal, wer spielt, beide sind Klasse)
U15: Lara und Niklas
U13: Ben, Randy, Darius, Sydney
U11: Tom und Fabian

Außerdem dabei: Viele tolle Eltern und Sabine als Betreuerin

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Saisonauftakt für RHC U15

Saisonspieltag der u15 des RHC Recklinghausen in  Düsseldorf
,,Sich aneinander zu gewöhnen“. Das war das primäre Ziel der u15 und ihres neuen Trainers Niko Nohlen, der die Mannschaft zum ersten mal an der Bande unterstützte. Das sekundäre Ziel war es sich an die Wettkampfbedingungen zu gewöhnen, da mit Beginn  der neuen Saison eine lange Spielpause beendet war. Mit diesen Zielen vor Augen  bestritt das Team sein erstes Spiel gegen die SK Germania Herringen.
In der ersten Halbzeit zeigte das Team sofort, dass es mit Spielfreude und Kampf an die neue Saison herangehen wollte. Lange konnte der RHC in der ersten Halbzeit das Ergebnis knapp halten und mit dem 1:1 Treffer von David Grawe in der 6. Minute auch zeigen, dass sie durchaus in der Lage waren das Spiel in die richtige Richtung zu lenken. Leider konnte das Team den Auftrieb vom Ausgleichstreffer  nicht nutzen und leichte Abwehrfehler und Fehlpässe im Aufbauspiel führten zu einem Endergebnis von 10:3 für Herringen. Trotz verlorenen Spiels kann das Team viel Positives aus dieser 1. Begegnung für die kommenden Spiele mitnehmen. Die eigenen vermeidbaren Fehler waren es, die das Spiel entschieden und diese gilt es für die nahende Spielzeit zu vermeiden.
Im zweiten Spiel spielte der RHC  gegen eine stark auftretende u15 des ERG Iserlohn. Vor der Begegnung wusste man schon, dass Iserlohn nicht das Maß ist, an das sich das Team messen kann. Das spiegelte auch der Spielverlauf wider. Schwerwiegende Fehler in Offensive als auch in der so wichtigen Defensive waren der entscheidende  Faktor, dass die u15 des RHC überhaupt nicht richtig  ins Spiel fand. Das Iserlohn Fehler ,,dieser Art“ ausnutzen und bestrafen würde war schon vor Spielbeginn klar und somit lautete das Endresultat leider 21:0 für Iserlohn. Zu loben war die starke Torhüterleistung von Annabell Pillenkampp, ohne die der RHC auch weitaus mehr Tore  kassiert hätte.
Am Ende dieses Spieltages kann der RHC  aber auch durchaus Positives aus diesen Begegnungen ziehen. Man weiß  jetzt wo man steht und an welchen Schrauben das Trainerteam Nohlen/Gregorowius drehen muss. Wenn die Mannschaft weiter an sich arbeitet und aus den gemachten Fehlern lernt, wird man in Zukunft positive Resultate erzielen.
Besetzung:
L.Stucke, N.Weber, L.Schemberg, L.Lehrke, S.Bach, L.Blasey, F.Bergomaz, D.Grawe( C ) (3),A.Pillenkampp(TW)
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U15 DM Tag 2

Auch der zweite Tag verlief wieder spannend. Die Halbfinalpartie zwischen Gastgeber Recklinghausen und der IGR Remscheid musste im Penaltyschießen entschieden werden. Dabei musste sich Anna- Lena beim ersten Remscheider Penalty geschlagen geben, sorgte dann aber selber für den Ausgleich, als sie ihren Penalty sicher verwandeln konnte. Der Jubel war groß, als Annika Nohlen den entscheidenden Strafstoß verwandeln konnte.

Auch das Finale verlief ähnlich spannend. Erst 1 Minute vor Schluss gelang dem RSC Chemnitz der Siegtreffer gegen aufopfernd kämpfende Recklinghäuser.Im kleinen Finale holte sich Remscheid gegen den TuS Nord die Bronzemedaille.

In der Platzierungsrunde zeigten die jungen Iserlohner, dass für sie durchaus mehr drin gewesen wäre. Gegen den RSC Cronenberg und den Konstanzer REC ging man jeweils als Sieger vom Platz und sicherte sich den 5. Platz

Für den RHC spielten: Anna- Lena, Merle, Sonja, Arne, Sven, Lara, Annika und last but not least unsere beiden U13er Darius und Annabell

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