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Herbe Pleite in der Liga, blaues Auge im Pokal

Am vergangenen Wochenende stand für unsere Herrenmannschaft ein Doppelspieltag auf dem Programm. Am Samstag in der Bundesliga in Cronenberg, am Sonntag in der Pokal-Vorrunde in Düsseldorf gegen die Zweitvertretung des TuS.

Nachdem man sich zuletzt immer wieder packende Partien mit den Cronenbergern geliefert hatte, machte man sich auch diesmal Hoffnungen auf ein spannendes Spiel. Diese wurden allerdings schon in den ersten vier Minuten zerstört. Schon mit den ersten beiden Distanzschüssen konnten die Cronenberger mit 2:0 in Führung gehen. Erst dann fand der RHC so langsam in die Partie und hatte auch selbst die große Möglichkeit auf 2:1 zu verkürzen, scheiterte aber am RSC Keeper Hilbertz. So waren es wieder die Cronenberger die kurz darauf mit einem platzierten Konter das 3:0 erzielten und noch vor der Halbzeit sogar das vierte und fünfte Tor folgen ließen. Ernüchterung pur im RHC Lager.

Für die zweite Halbzeit nahm man sich dann vor, enger und aggressiver zu verteidigen und im Offensivspiel den Ball länger in den eigenen Reihen zu halten, was auch größtenteils gut gelang. So kamen die Cronenberger zu weniger gefährlichen Abschlüssen, während man sich selbst auch gute Chancen erarbeitete, die man aber allesamt nicht nutzen konnte. Erst knapp 10 Minuten vor dem Ende erhöhten die Cronenberger durch ein Recklinghäuser Eigentor auf 6:0. Danach war dann die Gegenwehr gebrochen und die Cronenberger feierten am Ende einen 9:0 Erfolg über unser Team. Fazit von Vertretungstrainer Iseringhaus: „Es war nicht alles schlecht, aber auch nicht vieles gut.“

Lange hatte man aber nicht Zeit über die Niederlage zu grübeln, knapp 17 Stunden nach Abpfiff stand schon das Pokalspiel an. Gegner war der TuS Düsseldorf Nord 2. Als Favorit in die Partie gegangen übernahm der RHC auch die Spielkontrolle. Allerdings haperte es im Abschluss. Entweder scheiterte man am Düsseldorfer Torhüter oder aber man schoss am Tor vorbei. So kam es wie es kommen musste, durch ein Eigentor ging der Außenseiter mit 1:0 in Führung. Für den RHC kam es noch dicker: Der stark aufspielende Markus Frett erzielte das 2:0. Und da der RHC Angriff weiterhin einem Totalausfall glich, war das 2:0 für den TuS 2 auch der Halbzeitstand. Für die zweite Halbzeit nahm man sich vor, im Torabschluss endlich die nötige Konzentration und Ernsthaftigkeit zu zeigen um das Spiel zu drehen. Es kam aber zunächst alles anders. Vorne vergab man die Chancen, hinten fing man sich durch den starken Frett zwei weitere Gegentore. Die mitgereisten RHC Zuschauer trauten ihren Augen nicht. Sollte es wirklich die Pokalsensation geben? Die Antwort: Nein. Als Christoph Rindfleisch endlich das erlösende erste RHC Tor erzielte, war der Bann gebrochen. Zwei weitere Rindfleisch Tore und ein weiteres von Niklas Nohlen führten zum zwischenzeitlichen 4:4. Christoph Rindfleisch erzielte kurz darauf dann das 4:5, Niko Nohlen ließ das 4:6 folgen. Dies war gleichzeitig der Endstand, der RHC kam mit einem ganz dicken blauen Auge davon und trifft in der nächsten Runde auf den RSC Cronenberg 2.