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Ansprechende Auswärtsleistung in Herringen

Am vergangenen Samstag war unsere Herren-Mannschaft zu Gast in Hamm beim dortigen SK Germania Herringen. Dass es sehr schwer werden würde, dort Punkte zu ergattern, wussten alle. Daher setzte man sich zum Ziel den Favoriten zu ärgern und ein gutes Resultat zu erzielen.

Dies ging allerdings schon in der ersten Aktion gründlich daneben. Philipp Wagner spielte den Ball im eigenen Strafraum am Boden liegend. Schon nach wenigen Sekunden gab es einen Penalty für die Herringer. Gürtler traf allerdings nur die Latte, sodass es zunächst beim 0:0 blieb. Besser machte es Christoph Rindfleisch, der in der 6. Minute das überraschende 0:1 für den RHC erzielte. Der Ausgleich der Herringer folgte aber nur wenige Sekunden später. Danach erhöhten die Gastgeber den Druck und konnten zunächst mit zwei weiteren Toren davon ziehen, Marius Schürmann brachte den RHC aber wieder auf 3:2 heran. Auch auf die erneute Zwei-Tore-Führung der Gastgeber hatte der RHC eine Antwort parat und konnte durch Christoph Rindfleisch wieder auf 4:3 verkürzen. Kurz vor der Halbzeit konnten die Herringer noch das 5:3 zu erzielen. Eine sehr unterhaltsame Begegnung für die Zuschauer, da beide Teams ihr Heil in der Offensive suchten.

In der Halbzeit nahm man sich vor wach in die zweite Hälfte zu starten und eine Vorentscheidung der Gastgeber zu verhindern. Dies ging schnell schief. Innerhalb von vier Minuten erzielten die Herringer vier Tore und konnten entscheidend auf 9:3 wegziehen. Danach gab es aber eine positive Reaktion des RHC. Man ließ sich nicht hängen und spielte weiter mit. Dies wurde schnell durch drei weitere Treffer (Schürmann, Rindfleisch, Niklas Nohlen) belohnt zum zwischenzeitlichen 10:6. In der Schlussphase erzielten die Gastgeber noch zwei weitere Treffer, sodass man am Ende mit 12:6 in Herringen verlor. Nach der Ernüchterung in der vergangenen Woche in Cronenberg eine gute Reaktion unseres Teams gerade was das Offensivspiel angeht.

In der nächsten Woche geht es dann zu Hause gegen den SC Bison Calenberg weiter.