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Nächste Ernüchterung in Krefeld

Die Niederlage vom Vortag noch nicht ganz verdaut, ging es 18 Stunden nach Abpfiff zum HSV Krefeld, gegen den man im Hinspiel noch gewinnen konnte. Dass Spiele in Krefeld jedoch anders sind, mussten auch schon Mannschaften wie Walsum und Cronenberg erfahren. Trotzdem wollte man nochmal die letzten Kräfte bündeln, und versuchen dem HSV alles abzuverlangen.

Mit einer Änderung zum Vortag ging man in die Partie, Dennis Jakubiak bekam seine Chance und rückte für Florian Frank zwischen die Pfosten. Das Spiel begann ähnlich, wie das am Vortag endete. In den ersten 5 Minuten spielte der RHC sich gute Chancen heraus, nutzte sie nicht, und Krefeld ging mit 1:0 in Führung. Danach jedoch ein anderes Bild, die Gastgeber übernahmen immer mehr das Kommando und gingen dann in der 16. Minute verdient mit 2:0 in Führung. Das zwischenzeitliche 2:1 durch Marius Schürmann diente als Aufwecker, sodass sich bis zur Pause ein offener Schlagabtausch mit dem besseren Ende für Krefeld (3:1 zur Pause) ergab. Zu Beginn der zweiten Halbzeit begann der RHC wie die Feuerwehr und erzielte auch gleich, durch Niklas Nohlen, den Anschlusstreffer. Da auch die nächsten 5 Minuten klar dominiert wurden, sah sich Krefelds Trainer gezwungen schon nach 5 Minuten eine Auszeit zu nehmen. Dort fand er offenbar die richtigen Worte, denn die Gastgeber konnten innerhalb von 2 Minuten auf 6:2 davonziehen. Danach beruhigte sich das Geschehen, denn auch die durch Niklas Nohlens Anschluss Treffer gemachten Hoffnungen, wurden postwendend mit dem 7:3 im Keim erstickt. Das 7:4 durch Sebastian Sowade hatte zwar nur noch statistischen Wert, doch zeigte es, dass auch der RHC tatsächlich einen „Direkten“ verwandeln kann. Am Ende hieß es 7:4 für Krefeld, laut Coach Hansi Rindfleisch ginge das zwar schon in Ordnung, doch ärgerten ihn die entscheidenden zwei Minuten (32.-34), in denen die Hintermannschaft einfach zu schläfrig war, und natürlich auch mal wieder die miserable Chancenverwertung, die ein besseres Ergebnis (vielleicht auch Punktgewinn) verhinderte.

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Bittere Pleite in Valkenswaard

Bittere Pleite in Valkenswaard

Am Samstag reiste unsere 1.Herren Mannschaft in die Niederlande zum Gastspiel beim Valkenswaardse RC, um dort bei einem direkten Tabellennachbarn möglicherweise die nächsten Punkte einzufahren. Und genauso startete der RHC in die Partie.

Von Beginn an gab der RHC den Ton an, und spielte sich eine hochkarätige Torchance nach der anderen heraus, während die Gastgeber, wenn überhaupt, zu Entlastungsangriffen kamen. So dauerte es auch nicht lange, bis Marius Schürmann in der fünften Spielminute das 1:0 für den RHC erzielte. Unser Team dominierte weiterhin die Partie, sodass das 2:0 durch Christoph Rindfleisch in der 13. Minute wenig überraschend kam. Danach jedoch wiegten die Jungs sich scheinbar in Sicherheit, sodass die einzige zweiminütige Schwächephase des RHC, sofort durch zwei Treffer der Niederländer bestraft wurden, die Florian Frank dabei keine Chance ließen. Danach jedoch das gewohnte Bild, der RHC hat den Ball und die Chancen, doch auf der Anzeigetafel änderte sich, auf Grund des überragenden Paulo Santos im Valkenswaarder Gehäuse, nichts mehr bis zur Pause.

Die zweite Halbzeit begann genauso, wie die erste geendet hatte, Chancen RHC, doch ein Tor wollte zunächst nicht herausspringen, bis zur 32. Minute, als Niklas Nohlen eine herrliche Volleyabnahme im Tor versenkte. In den folgenden 18 Minuten versuchte der RHC aus einer gesicherten Defensive heraus weiter das Spiel zu kontrollieren, und Torchancen zu kreieren, was auch ziemlich gut gelang, bis auf das Manko, dass diese Chancen nicht verwertet wurden. So kam es, wie es kommen musste: In der 49. Minute sah Sebastian Sowade auf Grund eines Foulspiels die blaue Karte. Importspieler Alexandre Duarte ließ sich nicht zweimal bitten und versenkte den Penalty in den Maschen. In der 50. Minute dann noch der endgültige Tiefpunkt, als der reaktivierte Loowie Boogers einen verdeckten Schuss aus dem Halbfeld zum 4:3 Sieg für die Niederländer im Recklinghäuser Tor versenkte.

Coach Hansi Rindfleisch versuchte nach dem Spiel passende Worte zu finden: „ Das war mit Abstand das beste Spiel dieser jungen Mannschaft in dieser Kombination, wir hatten die Valkenswaarder komplett im Griff, und vergeben 20 Tausendprozentige Chancen, teilweise auch am leeren Tor vorbei, die 5 vergebenen Penalties und direkten garnicht mitgezählt. Auch wenn Valkenswaard einen überragenden Schlussmann hat, so ein Spiel muss man gewinnen. Über ein 4:15 hätte sich Valkenswaard nicht beschweren dürfen, aber am Ende sind es wieder wir, die mit leeren Händen dastehen, das ist bitter.