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RHC II- IGR Remscheid II 14:4

Es entwickelte sich in den ersten Spielminuten ein offener Schlagabtausch mit Chancen auf beiden Seiten. Das 1. Tor sollte aber erst in der 13. Spielminute fallen und zwar für Remscheid als Jan Hendrik Kulessa abstauben konnte und den Ball an RHC-Keeper Dennis Jakubiak, der an diesem Sonntag-Nachmittag einen ruhigen Arbeitstag erlebte, vorbei schieben.

Bis dato hatte der gute Gästekeeper alle sich bietenden Torchancen des RHC zunichte gemacht oder aber Pfosten und Latte standen im Weg. Christoph Gruß löste den Knoten als er zum längst fälligen 1:1 traf. Remscheid kam durch Felix Krause zwar noch einmal zum 1.2, doch das war es dann auch.

Innerhalb von 4 Spielminuten erhöhten Niklas Nohlen (4x) und Christoph Rindfleisch zum 6:2 Pausenstand. 2 dieser Treffer fielen in den letzten 11 Sekunden. In der 2. Hälfte brannte der RHC ein Feuerwerk ab, von dem der Gast aus Remscheid wohl heute noch träumen wird. .3x Niklas Nohlen, Niko Nohlen, Marius Schürmann, Christoph Rindfleisch und 2x Lars Sowade erzielten nun wie im Rausch spielend den völlig verdienten Sieg für den RHC in Höhe von 14:4.

Die Remscheider verkürzten zwischenzeitlich auf 8:3 und 14:4. Lars Sowade bewies bei einem Direkten seine Kaltschnäuzigkeit und schob nach kurzer Täuschung dem Torhüter, der übrigens einen noch höheren Sieg des RHC verhinderte, den Ball durch die Hosenträger. Die zahlreichen Zuschauer zeigten sich beeindruckt und freuen sich schon auf die nächsten Heimspiele.

JR

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RHC II erlebt Wahnsinn in Walsum

 

Am Sonntagnachmittag zog es die Zweitvertretung des RHCs nach Duisburg-Walsum zur Begegnung gegen die dort beheimatete RESG. Das Spiel ging nach einigen Führungswechseln und einem Last-Minute-Tor mit 8:7 an die „Roten Teufel“, die ihrem Spitznamen alle Ehren machten. Das Ergebnis jedenfalls dürfte nach den turbulenten 50 Minuten wohl jeden Beteiligten nur peripher gekümmert haben.

Dabei startete die Partie harmonisch und friedlich. Der RHC ging durch „die Zwei von der Insel“, Kim Paape und Niko Nohlen, mit 2:0 in Führung, welche das Walsumer Team jedoch noch bis zum Pausentee in ein 4:2 zu ihren Gunsten ummünzen konnten. Zu Beginn der zweiten Hälfte war auch das Teamfoulverhältnis von 7:8 im Rahmen.

Nach Wiederanpfiff gelang es der RESG, sich mit zwei schnellen Toren auf 6:2 abzusetzen. Die sich sukzessiv steigernde Aggressivität und Härte überforderte den Schiedsrichter in jeder Hinsicht und so staunte man auf beiden Seiten nicht schlecht, als die Strafbank mangels Kapazität „ausgebaut“ werden musste. Zu diesem Zeitpunkt spielten zwei Recklinghäuser gegen drei Duisburger. Und als sei dies nicht bereits genug Aufregung gewesen, erzielten die zwei RHCler in Person von Niklas Nohlen den 3:6-Anschlusstreffer, welcher gleichbedeutend mit dem Start einer sensationellen Aufholjagd war. Denn der Mannschaft aus dem Herzen des Ruhrgebiets gelang zwischenzeitlich nach unbeschreiblichem Kampf der 6:6-Ausgleich. Währenddessen wurde jedoch nur selten 4-gegen-4 gespielt, man gab sich auf der Strafbank die metaphorische Klinke in die Hand. Auf Recklinghäuser Seite entschied der Schiedsrichter sich zu zwei weiteren blauen sowie zu einer roten Karte für Kapitän Kim Paape; die Gastgeber kamen in dieser Zeit auf zwei Strafzeiten.

Nachdem das Rollhockeyspiel, welches stets von Beschimpfungen und Anfeindungen aus der Richtung der RESG-Tribüne begleitet wurde, wieder einigermaßen aufgenommen wurde, schafften es die Heimischen, die erneute Führung zu erzielen. Die folgenden Minuten waren zwar nicht mehr so kartenreich wie die Minuten zuvor, an Fouls, Provokationen und Nickeligkeiten mangelte es jedoch zu keinem einzigen Zeitpunkt des Spielverlaufs. Mittlerweile beteiligten sich nicht nur die scheinbar auf Krawall gebürsteten Zuschauer am Spielgeschehen, sondern auch vom Zeitnehmertisch vernahm man nun lautstarke Proteste.

30 Sekunden vor Schluss überwog beim RHC II jedoch wieder die Zuversicht. Der Schiedsrichter zeigte auf den 6-Meter-Punkt und man hatte mit Marius Schürmann einen Spieler im Aufgebot, der in dieser Disziplin als „Killer“ betitelt wird. Selbiger trat dementsprechend selbstbewusst an, verlud den Duisburger Keeper und glich somit aus. Die „Roten Teufel“ kamen allerdings 5 Sekunden vor Abpfiff durch einen Abstauber zum 8:7-Siegtreffer. Das Rollhockeyspiel war beendet, das Ereignis Auswärtsfahrt nicht.

Nachdem dem Walsumer Kapitän nach Abpfiff Anfeindungen der schlimmeren Sorte entglitten, kam es zu einer Rudelbildung, die auch einen augenscheinlich alkoholisierten Duisburger Zuschauer dazu bewegten, auf das Spielfeld zu stürmen, Spieler zu stoßen und anschließend mit einem Polizeieinsatz zu drohen.

Im Anschluss gab es glücklicherweise keine weiteren Vorfälle mehr. Die Begegnung wird wohl lange (negativ) in Erinnerung bleiben. Am kommenden Sonntag geht es für den RHC II zuhause gegen die Zweitvertretung der IGR Remscheid, wo man an die sportliche Leistung anknüpfen möchte.

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U9 Sommerrunde Spieltag 1

RHC-SKG Herringen 1:11

RHC- HSV Krefeld 8:7

Nach der Winterrunde ist bei der U9 vor der Sommerrunde. Und sie ging es für unsere jüngste Mannschaft zum 1. Spieltag der Sommerrunde nach Remscheid.

Anders als in der Winterrunde, wo pro Spiel jeweils zwei zu alte Spieler eingesetzt werden durften, ist dies in der Sommerrunde nicht gestattet. Und so war man gespannt, wie man sich gegen „reine“ U9er schlagen wird.

Das Spiel gegen Herringen begann vielversprechend, denn die erste große Chance hatte der RHC auf der Kelle. Doch die Schienen des Herringer Torwarts waren im Weg. In der Folgezeit konnte man die Herringer Angriffe immer wieder stoppen. Zahlreiche Balleroberungen führten immer wieder zu guten Möglichkeiten. Dass es zur Halbzeit trotzdem 1:4 aus Recklinghäuser Sicht hieß, lag einfach an der besseren Chancenverwertung der Hammer.

In der zweiten Hälfte bekamen die Leistungsträger im Team dann die eine oder andere Verschnaufpause. Paul Leismann, der jetzt für Sören Lindberg das Tor hütete, zeigte einige gute Paraden. Eine zweistellige Niederlage konnte er aber nicht verhindern. 1:11 hieß es am Ende für Herringen.

Im zweiten Spiel ging es gegen den HSV Krefeld. Gegen die neuformierten Krefelder ging man früh in Führung. Einzig der Krefelder Spielführer hielt seine Mannschaft im Spiel. Mit einer knappen 3:2 Führung ging es in die Pause.

Nach der Pause konnte der RHC auf 6:3 davon ziehen, der Sieg schien greifbar nah. Aber wie schon zuletzt bei der U11 sollte es doch noch mal spannend werden. Wieder war es der HSV Spielführer, der seine Mannschaft zurück ins Spiel brachte. Tor für Tor konnte aufgeholt werden. Dem RHC, der immer wieder mit drei Mann nach vorne stürmte, gelang zunächst kein weiteres Tor. Und so gelang dem HSV Krefeld in der 19. Minute sogar der Ausgleich zum 6:6. Die erneute Führung für den RHC konnte Krefeld nochmals ausgleichen, zum siebten Mal war der HSV Spielführer erfolgreich. Aber als Tom Pillenkamp in der 22. Minute zur 8:7 Führung traf, ließ man keinen weiteren Treffer mehr zu. Ein am Ende zwar etwas glücklicher, aber dennoch verdienter Sieg. Es bleibt zu hoffen, dass es nicht der letzte Sieg in dieser Sommerrunde bleibt. Gute Ansätze waren jedenfalls da, und an den Fehlern kann man arbeiten.

Es spielten:Lena Schwickerath, Julian Drlja, Fabian Teelen, Ben Gronde, Tom Pillenkamp, Katrin Wisniewski,  Ron Kuczewski
Torhüter:Paul Leismann, Sören Lindberg
es fehlten:  Moritz Weber, Julian Haubrock

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Spielbericht RHC – VFL Hüls

RHC – VFL Hüls 8:4 (4:0)

Nach der langen Winterpause ging es endlich wieder los. Der RHC hatte sich im Derby viel vorgenommen und gab mit schnellem Passspiel sofort die Richtung vor. Hüls rührte Beton an und der RHC tat sich zunächst gegen die tief stehenden, auf Konter lauernden Bunastädter, schwer. In der 10. Minute konnte Daniel Schneider das Bollwerk überrumpeln und erzielte das längst fällige 1:0.

Doch die RHC-Mannen taten sich weiterhin schwer und ließen einige 100%ige liegen. Dennis Cholewinski schoss in der 15. Minute nach schönem Zuspiel von Lars Sowade zum fast schon erlösendem 2:0. Niko Nohlen und Christoph Rindfleisch (20. + 21. Minute) erhöhten zum vorentscheidenden Halbzeitstand auf 4:0. Gute Vorbereiter für die Tore waren wieder Lars
Sowade und mit altbewährtem Hintertortrick Niklas Nohlen.

Nach der Pause roch es dann doch schnell nach einem hohen Sieg, denn Niklas Nohlen traf bereits kurz nach Wiederbeginn nach schönem Zuspiel von Christoph Rindfleisch zum 5:0. Aber es wollte heute mit dem Spielfluss nicht klappen. Immer wieder leichte Abspielfehler und Probleme im Abschluss ergaben für den VfL einige Konterchancen. In der 35. Minute fiel dann folgerichtig auch der Anschlusstreffer. Im direkten Gegenzug stellte Daniel Schneider den alten Abstand wieder her. Doch 30 Sekunden später verkürzte Hüls erneut, was dem doch zerfahrenen Spiel keine Wende mehr geben sollte.

Daniel Schneider und Christoph Rindfleisch stocherten noch in der 42. Und 44. Minute das Ergebnis wieder auf Normalabstand, aber die Abwehrarbeit wurde schließlich von allen RHC-Akteuren vollends vernachlässigt, weil das Ergebnis nun unbedingt zweistellig werden sollte. So kam es wie es kommen musste. In den letzten 2 Spielminuten verkürzte der Gast aus Marl mit zwei weiteren Treffern zum bekannten Endstand.

In einem stets fair geführten Derby zählten an diesem Tag nur die 3 Punkte. Der RHC wird sich wieder steigern. Timo Leopold gab nach dem Spiel bekannt, dass er Studium, Arbeit und Sport momentan nicht unter einen Hut bekommt und sich eine längere Auszeit nehmen wird. Wünschen wir ihm alles Gute und hoffen auf eine baldige Rückkehr.

JR

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Bericht vom Damen Platzierungsturnier, 08.03.2015

RHC – Darmstadt 3:8

Am letzten Spieltag mussten die Recklinghäuser Damen zuerst gegen Darmstadt antreten. Eine durchaus machbare Aufgabe, wobei Darmstadt sich im Saisonverlauf oftmals sehr kampfstark gezeigt hat. Dies merkte der RHC auch direkt nach dem Anpfiff, nach 2 Min. musste Recklinghausens Torfrau Nicola Einig zum ersten Mal hinter sich greifen. Es stand 1:0 für Darmstadt. Dieser frühe erste Gegentreffer brachte unsere Mädels ganz schön aus dem Konzept und Darmstadt zog mit 4:0 davon. In der 8. Min. versenkt Vanessa Ehlert beim Penalty den Ball im gegnerischen Tor: 4:1. Als Leonie Mackowiak nur eine Min. später erneut trifft und zum 4:2 aufholt, keimt bei den RHC Damen wieder Hoffnung. Darmstadt machte dies jedoch relativ schnell zunichte, nutze Ballverluste und Abwehrlücken aus und erhöhte bis zur Pause auf 7:2. Die zweite Halbzeit startete vielversprechend für den RHC; Janine Düker schiesst in der 24. Min. das 3:7. Darmstadt stellte jedoch nur zwei Min. später den alten Abstand wieder her und es hiess 8:3 aus Sicht der Darmstädter. Zwanzig Min. lang folgt ein Schlagabtausch dem nächsten und so blieb es bei diesen beiden Toren in der zweiten Halbzeit. Endstand: Darmstadt- RHC: 8:3

RHC- Herten 7:3

Direkt nach dem Spiel gegen Darmstadt, folgte 20 Min. später das Spiel gegen Herten.
Wir wollten auf gar keinen Fall den letzten Tabellen Platz belegen, also mussten wir gewinnen.
Der RHC fand jedoch nur sehr schwer ins Spiel, hatte einige Ballverluste und auch sonst lief es nicht wirklich rund. Und so passierte es das Herten in der 5. Min. mit 1:0 in Führung ging und Jessica Ehlert im Tor, hatte das Nachsehen.
Doch wir konnten wieder aufatmen, als unsere Damen, durch Leonie Mackowiak und Marie Schürmann, durch einen Doppelschlag in der 12. Min.,
mit 2:1 in Führung gingen und so den Halbzeitstand besorgten.
Nach der Halbzeit waren es wiederum die Hertener Damen, denen das nächste Tor gelang : 2:2
Der RHC wirkte nun entschlossener und wollte das Spiel für sich entscheiden. Durch Tore von Leonie Mackowiak (31. und 33.Min.),
Vanessa Ehlert (31. Min.), Nadja Gregorowius und Janine Düker ( beide 38. Min.) hieß es dann zum Glück 7:2 aus Sicht der Recklinghäuser Damen. Das Herten ebenfalls in der 38. Min. nochmal zum Zuge kam, war dann nur noch Ergebnis Korrektur.
Endstand: 7:3

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Bericht vom DRIV Pokal RHC- RSC Cronenberg

DRIV Pokal RHC- RSC Cronenberg 3:8 (1:3)

Wer gedacht hatte, dass sich hier ein einseitiges Spiel entwickeln würde, der sah sich getäuscht, denn der RHC ging hoch motiviert in die Partie und wollte auf keinen Fall wieder so eine Klatsche bekommen, wie beim letzten Bundesligaduell. Das ging nämlich sehr deutlich mit 1:18 an Cronenberg.

Zwar brachte Jordi Molet den RSC bereits mit dem ersten Angriff in Führung, aber der Schock wurde schnell verdaut. So dauerte es bis zur 11. Spielminute bis Cronenberg auf 2:0 erhöhen konnte. Einige gelungene Angriffsaktionen des RHC fanden bis dato leider keinen Erfolg. Als in der 14. Minute gar das 3:0 fiel dachten bereits alle an eine Vorentscheidung, aber der RHC gab sich nicht nur kämpferisch, sondern konnte auch spielerische Akzente setzen und wurde kurz vor dem Pausenpfiff durch einen fulminanten Kracher vom stark aufspielenden Philipp Wagner mit dem Anschlußtreffer belohnt und mit dem 1:3 ging es dann in die Pause.

Direkt nach Wiederbeginn konnte Cronenberg durch einen Doppelschlag auf 5:1 erhöhen. Sollte es diesmal die endgültige Entscheidung sein? Nein, denn der RHC wollte sich nicht einfach ergeben und tat das, was auch vor dem Spiel so besprochen wurde, nämlich nie aufzugeben und weiterhin „Gas geben“, um eine erneute hohe Niederlage zu vermeiden.

Als Philipp Wagner mit einem Doppelschlag den RHC wieder auf Tuchfühlung brachte keimte sogar Hoffnung auf ein noch besseres Resultat auf. Doch schon im Gegenzug traf Cronenberg aus der Distanz und machte somit fast alle Hoffnungen zu Nichte. Dennoch wurde weiter gearbeitet und beide Mannschaften hatten Möglichkeiten zu weiteren Torerfolgen zu kommen. Als dann doch das 3:7 und kurz vor Spielende das 3:8 für den Gast fiel, war bereits klar, der RHC hat sich toll verkauft und 50 Minuten gefightet.

Wer weiß, wie es gewesen wäre, wenn z.B. Sebastian Sowade (verletzt) mitgewirkt hätte. Vll. wäre das Ergebnis ja noch etwas enger ausgefallen. Der Mannschaft ein großes Lob, denn sie hat wirklich 50 Minuten Tempo mitgemacht und auch durchgehalten. Noch ein Kuriosum: Kim Paape musste sich als 2. Torhüter auf die Bank setzen, da „Hotte“ Rehorst kurzfristig arbeitsbedingt absagen musste.

Für den RHC spielten: Tor, Jakubiak, Paape: Feld: Lars Sowade, Rindfleisch, Schürmann, Wagner, Schneider, Niklas und Niko Nohlen.

JR